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Lebensbild '93
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Ferienaufenthalt
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Denkmal in Lubowitz
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Lebensbild '01
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Taugenichts-Ausgabe
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Taugenichts-
Aufführung '03

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Geburtstagsfeier '04
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Denkmal in Ratibor
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Cöthen
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Gedenktafel in Breslau
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Gedenk-Jahr '07
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Taugenichts-
Aufführungen '07

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Ausstellung zum
150. Todestag

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Gedenkplatte in
Lubowitz

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Denkmal in Breslau
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»Wir verbringen diesen Sommer in Cöthen,«

schreibt der Dichter Joseph von Eichendorff am 3. Juni 1855 in einem Brief und fährt fort, wo ich ... vor dem Tor ein kleines Haus und Garten besitze. Aber es geht uns ziemlich unlustig. Ich selbst bin soeben erst von einem Fieber auferstanden und meine Frau muß zu ihrer völligen Wiederherstellung die Brunnenkur in Karlsbad gebrauchen, wohin ich daher mit derselben morgen auf 4 bis 6 Wochen abreise. Dazu kommt, daß mein Schwiegersohn Besserer ... aus dem Kadettenkorps wieder in die Armee, und zwar nach Neisse in Oberschlesien versetzt ist, wo wir demnach alle den nächsten Winter verleben werden. Insofern war der Aufenthalt Eichendorffs in der anhaltischen Kleinstadt Cöthen (jetzt Köthen/Anhalt, ca 30 Kilometer nördlich von Halle a.d. Saale) im Jahr 1855 nur eine Episode in seinem Leben. Er zog mit seiner kranken Frau, Tochter Therese (verheiratete von Besserer-Dahlfingen) und ihren Kindern – von Berlin kommend, wo sie die gemeinsame Wohnung aufgaben – Ende Mai in das für seine Tochter erworbene Haus ein und verließ die Stadt schon wieder Ende Oktober jenes Jahres, um (nach kurzem Zwischenaufenthalt in Berlin) endgültig nach Neisse zu übersiedeln. Dennoch hat diese Episode im Gedächtnis der Stadt Spuren hinterlassen.

Die 150. Wiederkehr von Eichendorffs Aufenthalt in Köthen in diesem Jahr wurde zum Anlaß genommen, die Erinnerung daran aufzufrischen, Person und Werk des Dichters in der Bevöl­kerung stärker bewußt zu machen und insbesondere der Jugend zu vermitteln. Die Initiative dazu ging von Norbert Pietsch aus, einem gebürtigen Oberschlesier, der lange Jahre an der örtlichen Fachhochschule lehrte. Er verstand es, viele Personen und Institutionen für die Idee zu gewinnen und eine festliche Veranstaltung zum Gedenken an Eichendorff auszurichten. Diese »Köthener Eichendorff-Ehrung 2005« fand am 20./21. Mai dieses Jahres unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt statt. Den Höhepunkt bildete am zweiten Tag eine »Festakademie« im Spiegelsaal des Schlos­ses mit musikalischen, literarischen und tänzerischen Beiträgen sowie einem Vortrag von Prof. Dr. Eckhard Grunewald von der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied der Eichendorff-Gesellschaft; auch ein Ururenkel des Dichters kam dabei zu Wort.

Köthen, einst Residenz des Fürstentums Anhalt-Köthen, ist eine ansehnliche Stadt mit einem Renaissance-Schloß, in dem Johann Sebastian Bach von 1717-1723 als Hofkapellmeister gewirkt hat, der doppeltürmigen spätgotischen Pfarrkirche St. Jakob und der barocken St. Agnus-Kirche (beide evangelisch) sowie der klassizistischen katholischen Pfarrkirche St. Maria (wo Eichendorff den Gottesdienst besucht haben dürfte), einem stattlichen Rathaus im Stil der Neorenaissance und schönen Häusern, z.T. in Fachwerkbauweise. Ein besonders fein restauriertes Haus dieser Art am Holzmarkt heißt »Altdeutscher Hof« und beherbergt dahinter das Köthener Brauhaus mit Braustube und angrenzendem Biergarten (wo das leibliche Wohl zum Ausklang des Festes nicht zu kurz kam). Die Stadt zählt etwa 30 Tausend Einwohner und ist – neben Dessau und Bernburg – Standort der Fachhochschule Anhalt mit vier technischen Fachbereichen.

Gegenüber der Fachhochschule, vor dem alten Magdeburger Tor liegt das einstöckige, schmu­cke Eichendorff-Haus mit rosenumrankten Säulen im Eingangsbereich – deshalb poesievoll »Haus in Rosen« genannt. Der Dichter hat es 1854 von einem Cousin seiner Frau, dem Major Nicolaus Joseph von Holly-Poniencziecz gekauft, der vor Jahren im Gefolge des damals regie­renden Herzogs Friedrich Ferdinand von Anhalt-Köthen-Pleß aus Oberschlesien hierher gekommen war. Im Mai 1849 hatte Eichendorff sich in diesem Haus schon einmal aufgehalten, als die Unruhen des Revolutionsjahres 1848, vor denen er im Jahr zuvor aus Berlin nach Dresden geflüchtet war, auf diese Stadt übergriffen. Vielleicht fühlte er sich – wenn man über die Ursachen des Hauserwerbs in Köthen nachdenkt – auch von dem nahen Halle angezogen, wo er 1805/06 eine unbeschwerte Zeit als Student der dortigen Universität erlebt hatte; oder Eichendorff und seine Frau wollten auf ihre alten Tage einfach den böhmischen Heilbädern näher sein; möglich, daß gar die hier praktizierten alternativen Behandlungsmethoden den Ausschlag ga­ben, die wegen des starken Zuspruchs im April 1855 zur Eröffnung einer Homöopathischen Klinik nahe ihrem Haus führten. Übrigens hat man in Erinnerung an Eichendorffs Studienzeit in Halle vor 200 Jahren dort ein »Hallisches Eichendorff-Jahr 2005« mit diversen Veranstaltungen von März bis September ausgerufen (Näheres darüber steht im Internet unter www.ifhas.de).
Die Köthener Feiern begannen vor dem Eichendorff-Haus; ein Posaunenchor und drei Vokalchöre der Stadt, darunter der Chor des Ludwigsgymnasiums und der Chor des Bundes der Vertriebenen, sorgten für gehobene Stimmung. Die Gedenktafel am Haus war aus diesem Anlaß restauriert und mit frischem Laub bekränzt worden. Herr Pietsch gab dazu eine Einführung in das Festprogramm. Darauf folgte im Historischen Museum (für Mittelanhalt mit Bach-Gedenkstätte) des Schlosses die Eröffnung einer Eichendorff-Ausstellung. Die noch bis Ende Oktober gezeigte Ausstellung wurde kenntnisreich, mit vielen externen Leihgaben, um die im Museumsbesitz befindlichen Handschriften des Dichters – zwei Briefe und ein Brieffragment sowie zehn Gedichte inkl. eines Vorworts in Versform – arrangiert. Die Gedichte sind im »Deutschen Musenalmanach« für das Jahr 1837 im Druck erschienen, darunter so hochkarätige wie »Der Einsiedler« (Komm' Trost der Welt, du stille Nacht!) und »Trost« (Es haben viel´ Dichter gesungen / im schönen deutschen Land). Die Autographen wurden in den Jahren 1927-1929 vom damaligen Köthenener Oberbürgermeister erworben bzw. in seinem Auftrag ersteigert. Unter dem Titel »...und keiner mehr kennt mich auch hier« (aus dem Eichendorff-Gedicht »In der Fremde«), der auch das Motto für die Ausstellung wie für die gesamte Eichendorff-Ehrung bildete, legte das Historische Museum Köthen in Zusammenarbeit mit dem Verein für Anhaltische Landeskunde e.V. in einer ansprechend gestalteten Publikation Eichendorffs Köthener Handschriften (Faksimiles und Trans­kriptionen) mit einem Kommentar von Eckhard Grunewald sowie zwei Beiträge über Eichendorff und Köthen von Inge Streuber vom Historischen Museum und über die oberschlesische Heimat des Dichters als Nahtstelle zwischen deutscher und slawischer Kultur von Norbert Pietsch vor.

Zum musikalischen Beiprogramm der Ausstellungseröffnung gehörte u.a. das 1841 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben gedichtete »Lied der Deutschen« in einem vierstim­migen Satz des Köthener Hofkapellmeisters Eduard Thiele – von Schülerinnen des örtlichen Ludwigsgymnasi­ums nach der im Historischen Museum aufbewahrten handschriftlichen Partitur von 1847 gesungen. Der Dichter des Liedes hielt sich 1847 mehrmals in Köthen auf, nachdem er infolge des Verlusts seiner Professur an der Universität Breslau im Jahr 1842 und des Entzugs der Staatsbürgerschaft durch die preußische Regierung (wegen seiner nationalliberalen Haltung) darauf ange­wiesen war, von Freunden und Gesinnungsgenossen aufgenommen zu werden. Das Lied war in dieser Form hier schon um 1848, als man sich im Anhaltischen einer der fortschrittlich­sten deutschen Verfassungen rühmen konnte, zur Hymne geworden. Eichendorff und Hoffmann von Fallersleben hatten sich bereits 1822 in Berlin kennengelernt. Eine spätere Lebensstellung fand Hoffmann von Fallersleben übrigens als Bibliothekar des Herzogs von Ratibor und Fürst von Corvey (Viktor I.).

Schüler der beiden Köthener Gymnasien trugen auch Eigenes, unter Anleitung ihrer Kunsterzieher und Deutschlehrer Geschaffenes, zu der Eichendorff-Ehrung bei. Im Rathaus der Stadt waren ihre in Vorbereitung auf das Fest entstandenen Arbeiten zu sehen: Illus­trationen zu Eichendorff-Gedichten, Fotos zum Thema »Wege zu Eichendorff« sowie Bilder und Gedichte zu Motiven der Romantik (Reisebilder und Fernweh, Sehnsucht, Liebe, Abend und Morgen, Märchen, Traum und Wirklichkeit). Die Ausstellung ist mittlerweile ins Schlesische Museum zu Görlitz gewandert und soll anschließend im Eichendorff-Zentrum Lubowitz gezeigt werden.

Den Abend des ersten Tages beschloß eine Vorführung des DEFA-Films »Aus dem Leben eines Taugenichts« aus dem Jahr 1973 (nach der gleichnamigen Eichendorff-Novelle) in der Regie von Celino Bleiweiß, mit dem damals in der DDR lebenden US-amerikanischen Schauspieler, Rock- und Country-Sänger Dean Reed als Hauptdarsteller sowie Hannelore Els(t)ner.

Der zweite Tag machte zunächst im Rahmen einer »Stadtführung zu Eichendorff und seinem Köthener Umfeld« auch mit den anderen »Zelebritäten« der Stadt (anhand vorhandener Denkmäler) bekannt, die da sind: Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen (Mitbegründer der »Fruchtbringenden Gesellschaft«; diese erste Vereinigung zur Pflege der deutschen Sprache hatte bis 1650 ihren Sitz in Köthen), Johann Sebastian Bach, Dr. Samuel Hahnemann (Begründer der Homöopathie; in Köthen konnte er unter dem Schutz des Landesherrn vor Anfeindungen der Schulmediziner forschen, praktizieren und publizieren, worüber eine Dauerausstellung über die Geschichte der Homöopathie in der Stadt im Historischen Museum informiert) und Johann Friedrich Naumann (Begründer der wissenschaftlichen Vogelkunde Mitteleuropas; im Schloß befindet sich eine von ihm angelegte große ornithologische Sammlung).

Die Eichendorff-Tage fanden ihren Höhepunkt in einer Festakademie am Nachmittag im prachtvollen, spätklassizistisch ausgestatteten Spiegelsaal des Köthener Schlosses. Auf ein Grußwort von Oberbürgermeister Kurt-Jürgen Zander folgte ein von einem Ballettpaar des Opernhauses Halle, einem Rezitator des Anhaltischen Theaters Dessau sowie einer Leipziger Sängerin und einer Pianistin aus Köthen dargebotenes großartiges Programm um den Festvortrag von Eckhard Grunewald und die Rede des Freiherrn von Eichendorff Graf Strachwitz. Besonderen Anklang fand dabei die tänzerische Interpretation des Eichendorff-Gedichts »Leid und Lust« (Euch Wolken beneid' ich ...) nach vier Fantasiestücken für Klavier von Leos Janacek. Natürlich durften auch einige Stücke aus dem Liederkreis op. 39 von Robert Schumann nicht fehlen, so die bezaubernde »Mondnacht« (Es war, als hätt der Himmel / die Erde still geküßt ...) und »Die Stille« (Es weiß und rät es doch keiner ...). Neben Eichendorff-Gedichten kam ferner eines der von einer Jury ausgewählten Schüler-Gedichte im Stil der Romantik zum Vortrag. In seinem Vortrag, dem er die Worte des »Taugenichts« voranstellte Es ist, als wäre ich überall eben zu spät gekommen ... und mit der Frage verband »Joseph von Eichendorff – der ›letzte Ritter der Romantik‹?«, ging Prof. Grunewald zunächst auf den Aufenthalt des Dichters in Köthen ein. Die Köthener Zeit sei für Eichendorff vor allem eine Zeit der Unruhe und der enttäuschten Hoffnungen gewesen – und so könne es nicht verwundern, daß diese Monate nicht gerade zu den produktivsten Phasen in seinem Leben zählen. Trotzdem scheint er vor allem an seiner noch in Berlin begonnenen, Ende 1856 herausgekommenen »Geschichte der poetischen Literatur Deutschlands« weitergearbeitet zu haben.
Der Referent wandte sich dann der Frage zu, ob es berechtigt sei, von Eichendorff als ›letztem Ritter der Romantik‹ zu sprechen, als den ihn seine Zeitgenossen um die Mitte des 19. Jahrhunderts sahen und bezeichneten. Das Gefühl des Zuspätgekommenseins habe den Dichter zeitlebens belastet und insbesondere auch seine Beziehung zur Romantik bestimmt. Aber er sah sich nicht in der Rolle des nostalgischen Träumers, der mit weinerlichen Sonetten die alte Zeit zurückwinseln möchte. Ihm lag daran, »das Reich der romantischen Poesie gegen die von allen Seiten drohenden Gefahren prosaischer Alltäglichkeit ehrlich, aufrichtig und ritterlich zu schützen«. Romantik sei für ihn kein kurzzeitiges, sondern ein überzeitliches Phänomen, »ein poetisches Lebensprinzip«. Mit jedem jugendlichen Aufbruch, mit jeder neu heranwachsenden zukunftsorientierten Generation erhalte die Idee der Romantik eine neue Chance der Verwirklichung: Denn was ist eigentlich die Jugend? Doch im Grunde nichts anderes, als das noch gesunde und unzerknitterte, vom kleinlichen Treiben der Welt noch unberührte Gefühl der ursprünglichen Freiheit und der Unendlichkeit der Lebensaufgabe. ... Die Jugend ist die Poesie des Lebens, ... und man möchte ihr beständig zurufen: sei nur vor allen Dingen j u n g ! Denn ohne Blüte keine Frucht. »Wenn schon ›Ritter der Romantik‹, dann ist Eichendorff nicht ›letzter Ritter‹ einer historisch überholten Bewegung, sondern ritterlicher Streiter für die zeitlose Idee der Romantik.« Man könne sich selbst davon überzeugen und brauche nur zu Eichendorffs Büchern zu greifen, die heute bequem und kostengünstig für jedermann erreichbar seien: Bei ihrer Lektüre werde man manches Erwartete und vieles Unerwartete finden, »nur nicht den weltfernen schwächelnd-melancholischen Schwanengesang eines ›letzten Ritters der Romantik‹.

Georg Freiherr von Eichendorff Graf Strachwitz, der mit seinem (in Würzburg Jura studierenden) Sohn Martin aus Westfalen nach Köthen gekommen war (und hier seinen 65. Geburtstag beging), zeigte sich sehr erfreut darüber, daß er im Kreis der großen Familie von Eichendorff-Freunden und -Verehrern mitfeiern könne und man hier seinem Ururgroßvater ein so ehrendes Andenken bereite. (Zur Erklärung seines Namens: Er wurde von seinem Onkel Rudolf Hartwig, dem letzten männlichen Nachfahren des Dichters, einem Bruder seiner Mutter Elisabeth Freiin von Eichendorff, verh. Gräfin Strachwitz, adoptiert.) Der heutige Gedenktag, so sein Verständnis, sollte auch als Einladung begriffen werden, die Werke Eichendorffs wieder oder neu zu entdecken. Der Dichter verkörperte nicht die kraftvolle Erscheinung eines ostdeutschen Gutsbesitzers, sondern er beeindruckte bei aller Schlichtheit und Zurückhaltung seiner Erscheinung und seinem bescheidenen Auftreten durch die natürliche Klarheit und Ehrlichkeit seines Wortes. Er habe dem tief in seinem Innern verankerten Heimatgefühl lebendigen Ausdruck gegeben und lasse diejenigen, die seine Verse lesen, daran teilhaben. Dabei steht er über nationalen, sprachlichen und sonstigen Begrenzungen, weil für ihn die eigentliche und wahre Heimat auf Erden nicht zu finden ist. In diesem Geist sollten auch die Menschen der verschiedenen Länder und Kulturen das sie Trennende überwinden und sich begegnen – insbesondere Deutsche und Polen, unsere geographischen Nachbarn, auf deren Gebiet heute die Stätten der Kindheit und Jugend Eichendorffs, die ihn geprägt haben, liegen.

Über die Homepage des Vereins für Anhaltische Landeskunde e.V. (VAL), Internetadresse www.val-anhalt.de, ist reichhaltiges, vorbildlich aufbereitetes Text- und Bildmaterial zu allen Facetten der Köthener Eichendorff-Ehrung zugänglich.

Es traf sich gut, daß auf die Eichendorff-Ehrung anderntags, am Sonntag, den 22. Mai 2005, der »Tag der Mitteldeutschen Barockmusik« (diesmal ebenfalls in Köthen) folgte. Er beinhaltete einen Rundfunkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob mit dem Bachchor Köthen und dem Köthener Schloßconsortium, einen Festvortrag in der Schloßkapelle zum Thema »Bach in Köthen – ein erledigtes Thema?« von einem Musikwissenschaftler der Harvard University, der gleichzeitig das Bach-Archiv Leipzig leitet, und ein Konzert des Händel-Festspielorchesters des Opernhauses Halle auf historischen Instrumenten im Spiegelsaal des Schlosses in Anwesenheit des Kultusministers von Sachsen-Anhalt, des Schirmherrn dieser Veranstaltung.

Köthen ist auch sonst eine gute Adresse für Musikfreunde, denn im jährlichen Wechsel finden dort die »Köthener Bachfesttage« und der »Köthener Herbst« (mit Konzerten, Vorträgen, Exkursionen) statt, letzterer jeweils verbunden mit dem »Nationalen Bach-Wettbewerb für junge Pianisten«.




Erschienen in:
»Schlesischer Kulturspiegel« 3/2005 der Stiftung Kulturwerk Schlesien
»Hefte für Kultur und Bildung« 4/2005, Nr. 49 des Joseph von Eichendorff-Konversatoriums in Oppeln (zweisprachig deutsch und polnisch)



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