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Alles hat seine Zeit
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Abschied von
Dr. Knauer

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»Ecksteine« der
Referatsarbeit

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Wesentliche
Arbeitsergebnisse

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Wesentliche Initiativen / Aktivitäten / Ergebnisse der Referatsarbeit

  • 1975/76: Etablierung des Rechenzentrums der Universität Erlangen-Nürnberg als zweites regionales (Hochschul-) Rechenzentrum (RRZE) im Land – neben dem Leibniz-Rechenzentrum München (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – durch Erweiterung des Einzugsbereichs auf die (damalige) Gesamthochschule Bamberg und die Universität Bayreuth sowie die Fachhochschulen Nürnberg und Coburg. Einwerbung von 85% der Mittel für das maschinelle Equipment des LRZ (Gesamtkosten 33 Mio. DM) und des RRZE (13 Mio. DM) nach dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) zur Errichtung regionaler Rechenzentren; Bereitstellung der dafür nötigen, im Haushalt nicht ausgebrachten 15%-igen Landesmittel (in Höhe von 6,9 Mio. DM).

  • Ende der 1970er Jahre: Überführung der mit 70% Bundesmitteln (für Personal- und Sachausgaben, insbesondere Rechnermieten) im Rahmen des Überregionalen Forschungsprogramms Informatik (ÜRF) aufgebauten Forschungs- und Ausbildungskapazitäten an den beiden bayerischen Zentren der Informatikforschung und -lehre, der Technischen Universität München und der Universität Erlangen-Nürnberg, in die Landesfinanzierung und damit Erhalt dieser wichtigen Zukunftsinvestition.

  • Einführung der Sammelansätze für Rechnerinvestitionen im Universitäts- und Fachhochschulbereich (Titelgruppe 99) Ende der 1970er Jahre und Übernahme der haushaltsmäßigen Verantwortung dafür (bei Haushaltsaufstellung und -bewirtschaftung); später kamen die Sammelansätze für den Gesamtbereich der Hochschulen hinzu sowie generell auch Verstärkungsmittel im Personal- und Sachkostenbereich. Dies ermöglichte eine flexible Beschaffungspolitik entsprechend dem Bedarf und der Güte der Antragsbegründungen. In den 90er Jahren wurden ferner im Sonderausweis der staatlichen Hochbaumaßnahmen (in der sog. Anlage S zum Haushaltsplan) Verstärkungsmittel zum Aufbau hochschulinterner Datennetze ausgebracht.

  • Anfang der 1980er Jahre konnte auf hiesigen Vorschlag in Differenzpunktverhandlungen zum Haushalt durchgesetzt werden, dass zunächst probeweise bei DV-Großgerätebeschaffungen und dann allgemein bei Großgerätebeschaffungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau (nach dem Hochschulbauförderungsgesetz HBFG) die 50%igen Refinanzierungsbeträge des Bundes den Hochschulen belassen werden (also deren Ausgabebefugnis erhöhen) und nicht – wie vordem üblich – vom Staatsministerium der Finanzen zentral vereinnahmt werden. Die damit verbundene Verdoppelung des Dispositionsrahmens hatte einen lang anhaltenden Boom an Großgerätebeschaffungen (bei sparsamem Einsatz der eigenen Mittel) zur Folge.

  • Gegen heftigen Widerstand aus dem parlamentarischem Raum ist es Anfang der 1980er Jahre gelungen, die Verbundkatalogisierung der Universitätsbibliotheken von der Universität Regensburg (die sich für die Einbeziehung der neuen Universitätsbibliotheken in ihr Stapelverarbeitungsverfahren große Verdienste erworben hat) nach München, zum Schwerpunkt der in den Verbund mit einzubeziehenden Buchbestände der alten Universitätsbibliotheken zu verlagern, und in die Zuständigkeit der Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken zu geben, bei der auch der Bayerische Zentralkatalog geführt wurde (jetzt bei der Bayerischen Staatsbibliothek BSB). Dies gelang durch übergangsweise Nutzung der zum Doppelprozessorsystem ausgebauten zentralen Rechenanlage der Medizinischen Fakultät der Universität München im Klinikum Großhadern.

  • 1982 wurde beim (seinerzeitigen) Landesamt für Datenverarbeitung (nach eingehenden Voruntersuchungen und darauf gründenden konzeptionellen Arbeiten) die pilotmäßige Entwicklung eines dialogorientierten Personal- und Stellenverwaltungssystems DIAPERS für den Hochschulbereich auf Datenbankbasis (mit der Universität Erlangen-Nürnberg als Pilothochschule) in Auftrag gegeben; das mehrfach verbesserte und den neuen technischen Möglichkeiten angepasste Verfahren stellt mittlerweile das Rückgrat für die Personal- und Stellenverwaltung im staatlichen Bereich des Landes (bei Ministerien und Behörden) dar. Es wird insbesondere an acht der zehn Landesuniversitäten eingesetzt, für die Gesamtheit der staatlichen Fachhochschulen ist die Einführung (mit zentraler Verarbeitung am Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung) derzeit im Gang.

  • Sukzessive Errichtung und Ausstattung eigener wissenschaftlicher Rechenzentren (incl. der dafür nötigen Baumaßnahmen) an den neuen Universitäten Augsburg, Bayreuth, Passau und Bamberg sowie der (größtenteils vom Staat refinanzierten) Katholischen Universität Eichstätt – von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre1.

  • Separierung der Verwaltungsaufgaben von den Rechnern für Lehre und Forschung und Aufbau einer eigenen Substruktur für die administrative Datenverarbeitung mit umfangreichen DV-Beschaffungen (jeweils koordiniert innerhalb des Universitäts- wie des Fachhochschulbereichs, in letzterem auch Schaffung der dafür nötigen Personalstellen).

  • Durch Verzicht auf einen (verschiedentlich nahegelegten) Rechtsstreit mit der Firma AEG-Telefunken – wegen Nichterfüllung eines Leistungsvertrags für die Datenfernverarbeitungsperipherie des Leibniz-Rechenzentrums – und Rückholung des dafür angezahlten Betrags wurde 1983 die Erprobung eines damit realisierten ersten ausgedehnten, vom Rechnerhersteller unabhängigen Local Area Network (LAN) ermöglicht; dadurch konnten zu einem frühen Zeitpunkt wertvolle Erkenntnisse für den Aufbau hochschulinterner Rechnernetze gewonnen werden.

  • Die hierzulande geschaffenen besonderen Finanzierungsanreize für das 1985 vom Vorsitzenden der Kommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft angeregte Computer-Investitions-Programm (CIP) zur Beschaffung vernetzter Mikrorechner für den Lehr- und Übungsbetrieb der Studenten als Großgeräte nach dem HBFG (Abdeckung von zwei Dritteln der auf das Land entfallenden Investitionskosten aus zentralen Mitteln des Ministeriums sowie Bereitstellung von Wartungs-/Instandhaltungsmitteln und Mitteln für die Rechnerbetreuung) bewirkten und bewirken bis heute eine stark überproportionale Inanspruchnahme der dafür zur Verfügung stehenden Bundesmittel durch die bayerischen Hochschulen und ein exzellentes Angebot an allgemein zugänglichen studentischen Rechnerarbeitsplätzen2.

  • Initiative zur Beschaffung von Workstation-Clustern für das wissenschaftliche Personal der Hochschulen durch Übernahme von zwei Dritteln der diesbezüglichen Investitionen (analog zum CIP). Bei der folgenden Erweiterung des Großgerätebegriffs auf Arbeitsplatzrechner für Wissenschaftler im Rahmen des WAP genannten Programms 1989/90 nahm Bayern infolgedessen wiederum eine wichtige Vorreiterrolle ein und wahrt durch die hierfür immer noch bereitgestellten Verstärkungsmittel ein hohes diesbezügliches Ausstattungsniveau2.

  • Ende der 1980er Jahre wurden für Informatikstudenten der Technischen Universität München und der Fachhochschule Regensburg sowie für Wirtschaftsinformatikstudenten der Universität Erlangen-Nürnberg Modellprojekte mit Leihrechnern initiiert und finanziert, um den Lehr- und Übungsbetrieb der Hochschulen rechtzeitig auf die vorhersehbare Situation einzustellen, dass immer mehr Studenten über einen geeigneten eigenen Rechner verfügen, mit dem sie sich vom häuslichen Arbeitsplatz ins Datennetz der Hochschule einwählen und Teile ihres Studiums auf diese Weise absolvieren möchten. In allen drei Fällen leisteten die beteiligten Rechneranbieter einen substantiellen Beitrag, in die beiden erstgenannten Projekte flossen außerdem Mittel für Modellversuchsvorhaben der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung ein.

  • Zur gleichen Zeit: Programm zur Verbesserung der DV-Ausstattung im Bereich der technischen Labors einschließlich Informatik der Fachhochschulen in Angriff genommen; ein Schwerpunkt lag hierbei auf der Beschaffung zeitgemäßer CAD- und CIM-Ausrüstung (CAD = Computer Aided Design; CIM = Computer Integrated Manufacturing).

  • 1988/89 Beschaffung des ersten bayerischen Landeshochleistungsrechners am Leibniz-Rechenzentrum München in die Wege geleitet (zur Beschaffung kam ein Vektorrechner der Firma Cray für 30 Mio. DM). Um den Anforderungen an hoher und höchster Rechenleistung weiterhin genügen zu können, mussten für die in der zweiten Hälfte der 90er Jahre anstehende Ablösung dieses Systems und die zeitgemäße Weiterentwicklung der Versorgung des Landes ca. 22 Mio. DM bereitgestellt werden (u. a. für ein moderat-paralleles Rechnersystem des Konsortiums Siemens-Fujitsu).

  • Mehrstufiger Ausbau der hochschulinternen Datennetze im Universitäts- und Fachhochschulbereich mit einem Mittelaufwand von annähernd 100 Mio. € in den letzten 15 Jahren als Voraussetzung für den breiten Zugang zu den in diesem Zeitraum – hierzulande insbesondere mit Hilfe von BayernOnline im Rahmen der Offensive Zukunft Bayern (OZB) – geschaffenen „Datenautobahnen“, ohne den wissenschaftliches Arbeiten im internationalen Kontext heute nicht mehr möglich ist.

  • Ab Mitte der 1990er Jahre umfangreiche prototypische Multimedia-Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen an allen Universitäten und Fachhochschulen initiiert und in mehreren Stufen finanziert.

  • Für 1996/97 ist eine alle alten Fachhochschulen mit technischen Fachbereichen berücksichtigende Beschaffungsaktion von Parallelrechner-Systemen im Umfang von ca. 2 Mio. DM hervorzuheben, anhand derer den Hochschulen und – über den Technologietransfer – auch kleinen und mittleren Unternehmen die Vorzüge der Parallelverarbeitung nahegebracht werden sollten.

  • Fachliche Betreuung des vom Beirat für Wissenschafts- und Hochschulfragen des Bayerischen Staatsministers für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst im Jahr 1996 empfohlenen und an der Universität Würzburg seither mit hohem Mitteleinsatz verwirklichten Projekts einer multifunktionalen Universitäts-Chipkarte (MUCK) für vielfältige Selbstbedienungszwecke insbesondere der Studierenden (in Verbindung mit dem Aufbau einer integrierten Systembasis für die DV-Unterstützung der Verwaltungsprozesse).

  • Die dem Ministerium 1998 vom Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbes. Systementwicklung und Datenbankanwendung der Universität Bamberg vorgeschlagene Entwicklung eines „Computerbasierten EntscheidungsUnterstützungsSystems für Hochschulen und Ministerium“ (CEUS) seinerzeit mit in die Gänge gebracht und seither betreut. Befördert wurden auch die Weiterentwicklung des am gleichen Bamberger Lehrstuhl entstandenen flexiblen Prüfungsverwaltungssystems FlexNow! (zur Unterstützung studienbegleitender Prüfungsverfahren auf der Basis von Leistungspunkten) und sein Einsatz an bayerischen Hochschulen. Dazu beigetragen, dass die an besagtem Lehrstuhl aufgebaute IT-Kompetenz im Verwaltungsbereich künftig in einem „Wissenschaftlichen Institut für Hochschulsoftware der Universität Bamberg“ (ihb) zur Verfügung steht.

  • 1998/99 konnte gegen die Konkurrenz von sechs norddeutschen Ländern der Zuschlag für einen allen Hochschulen Deutschlands offenstehenden (vom Bund mitfinanzierten) nationalen Höchstleistungsrechner beim Leibniz-Rechenzentrum (HLRB I) für 60 Mio. DM erlangt werden. Mitgeholfen, der demnächst anstehenden Erneuerung des Rechners und dem dafür nötigen Neubau des Leibniz-Rechenzentrums auf dem Hochschul- und Forschungsgelände in Garching (Kostenpunkt 38 Mio.€ + 45 Mio.€) den Weg zu bahnen. Die Finanzierung des Rechners wird zu wesentlichen Teilen aus „Rücklagen“ im Investitions- und Betriebshaushalt des Leibniz-Rechenzentrums sichergestellt, die durch einen über mehrer Jahre „verordneten“ strikten Sparkurs erwirtschaftet wurden. Die mit dem Rechenzentrumsneubau in Garching demnächst vorhandenen räumlichen Ressourcen und die vorhandene und erhaltene Kompetenz im Hoch- und Höchstleistungsrechnen dürften dem Leibniz-Rechenzentrum eine gute Ausgangsposition im bevorstehenden Wettbewerb um den Standort eines von drei (ab dem Ende dieses Jahrzehnts) in Aussicht genommenen europäischen Supercomputerzentren verschaffen.

  • Förderung einer Reihe von Pilotprojekten zur (nicht leitungsgebundenen) Funkvernetzung von Hochschulen (WLAN = Wireless LAN) ab dem Jahr 2000.

  • Wegbereitung und fachliche Begleitung des im Wintersemester 2000/2001 angelaufenen, von der Fachhochschule Deggendorf in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk (BR-Alpha) durchgeführten IT-Kompaktkurses zum Erwerb eines Bachelors in Wirtschaftsinformatik.

  • Einen wesentlichen Beitrag zur IT-Vernetzung der drei Pinakotheken durch einen dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für das dortige BayernOnline-Projekt top-elf entzogenen Betrag von 0,5 Mio. DM erbracht.

  • Mit der dem Referat Mitte 2002 übertragenen und in kurzer Zeit durchgeführte Bereinigung des vom Obersten Rechnungshof 1999 beanstandeten (von der Fachhochschulabteilung teilweise mit zu vertretenden und trotz Missbilligung durch den Landtag nicht schnell genug behobenen) „Wildwuchses“ bei der IT-Unterstützung der Studenten- und Prüfungsverwaltung von sechs Fachhochschulen erreicht, dass im Fachhochschulbereich auf diesem Gebiet künftig nicht m e h r als zwei unterschiedliche IT-Verfahren im Einsatz sein werden.

  • In Abstimmung mit dem Leiter des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) und dem Direktor der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) jüngst eine Möglichkeit aufgezeigt, wie durch Verlagerung des maschinellen Betriebs der Verbundkatalogisierung der bayerischen Hochschulbibliotheken vom Rechenzentrum der BSB in den LRZ-Neubau in Garching der enge fachliche Konnex der Bibliotheken erhalten werden könnte – gegenüber der von der Staatskanzlei verfügten Einbeziehung des BSB-Rechenzentrums in die erste Stufe der IT-Konsolidierung im Zuge der eGovernment-Initiative für die allgemeine staatliche Verwaltung.

  • Kategorie_I-Empfehlungen im (demnächst zu verabschiedenden) 34. Rahmenplan für den Hochschulbau (2005–2008) herbeigeführt für folgende IT-Beschaffungsmaßnahmen:
    • Rechnerverbundsystem für die Verwaltungen der bayer. Fachhochschulen, 2,7 Mio.€
    • Hochschulverwaltungssystem für die Universität Erlangen-Nürnberg, 3,2 Mio.€
    • Hochschulverwaltungssystem für die Universität München, 2,1 Mio.€

  • Aus der Offensive Zukunft Bayern (OZB) I und II konnten erhebliche Mittel für wichtige Vorhaben des hiesigen Zuständigkeitsbereichs erlangt werden:
    • für den Aufbau eines alle bayerischen Hochschulen erfassenden Hochgeschwindigkeitsnetzes im Rahmen von BayernOnline I und II, 40 Mio. DM = 20,5 Mio.€
    • zur Beschaffung des allen deutschen Hochschulen offenstehenden „Höchstleistungsrechners in Bayern“ HLRB I am Leibniz-Rechenzentrum, 60 Mio. DM = 30,7 Mio.€
    • zum Ausbau der Informatikstrukturen/-kapazitäten an Universitäten und Fachhochschulen im Rahmen der High-Tech-Offensive HTO (10 neue Lehrstühle im Universitätsbereich und 19 neue Lehreinheiten im Fachhochschulbereich), 30 Mio. DM = 15,3 Mio. €
    • für den Anschluss von Fachhochschulen an Hochgeschwindigkeitsnetze (sowie für deren interne Vernetzung) im Rahmen der HTO, 12 Mio. DM = 6,1 Mio. €
    • für das „Kompetenznetzwerk im technisch-wissenschaftlichen Hoch- und Höchstleistungsrechnen“ KONWIHR im Rahmen der HTO, 9 Mio. DM = 4,6 Mio. €
    • zur Verbesserung des „Software-Standorts Bayern“ im Rahmen des diesbezüglichen „Aktionsprogramms“ als Teil der HTO für eine Reihe von Projekten: den „Informatik-Lehrverbund Augsburg, München, Passau“ LAMP; den „Netzgestützten Lehrverbund zur Lehrerausbildung in Informatik“ NELLI; das „Sofortprogramm Informatik am Gymnasium zur Nachqualifikation von Lehrkräften“ SIGNAL; das Rechtsinformatikprojekt „Virtuelles Strafrecht“ an der Universität München; ein Aufbaustudium Informatik/Wirtschaftsinformatik an der Universität Erlangen-Nürnberg), 4,5 Mio. DM = 2,3 Mio. €

  • Als Vertreter des Ministeriums in den entscheidungsvorbereitenden Gremien der Förderinitiative BayernOnline war es mir außerdem möglich, Fördermittel für folgende weitere Projekte im Hochschul- und Bibliotheksbereich zu gewinnen (für deren Abwicklung andere Referate des Ministeriums bzw. das Staatsministerium des Innern federführend waren):
    • für den Multimediaeinsatz in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen, 2 Mio. DM = 1,0 Mio. €
    • für den Aufbau einer „Digitalen Bibliothek für Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie“ DIBWIN, 0,66 Mio. DM = 0,34 Mio. €
    • für die „Bayerische Sicherheitslösung in offenen Kommunikationsnetzen für Dienstangebote“ BASILIKA (aus dem hier bezifferten Hochschulanteil wurde u. a. das für den sicheren Zugang der Hochschulen aus dem Wissenschaftsnetz ins Behördennetz wichtige Softwareprodukt TranSON entwickelt), 2 Mio. DM = 1,0 Mio. €

  • Bundesmittel (außerhalb des HBFG) wurden eingeworben:
    • aus dem „Sofortprogramm zur Weiterentwicklung des Informatikstudiums an den deutschen Hochschulen“ WIS für drei neue Informatik-Lehrstühle an den Universitäten Bayreuth, München und Würzburg sowie für erweiterte Studienangebote der Fachhochschulen Landshut und Rosenheim, 3,6 Mio. DM = 1,85 Mio. €
    • aus dem „Hochschul- und Wissenschaftsprogramm“ HWP, Förderbereich Strukturelle Innovationen im Hochschulbereich, für die Entwicklung und Pflege der Verfahren CEUS und FlexNow!, jährl. zwischen 0,6 und 0,8 Mio. €

  • Aus dem Ziel_3-Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden für IT-Kompaktkurse (einer Kombination aus Lehrangeboten über das Netz, teilweise auch vom Fernsehen unterstützt, und Präsenzveranstaltungen) zur raschen Gewinnung von IT-Fachleuten EU-Mittel in Höhe von ca. 1,5 Mio. € gezogen.
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1 Ein Neubau für das Rechenzentrum der Universität Bamberg wurde allerdings erst im Jahr 2001 realisiert.

2 Dies belegen eindrucksvoll Schaubilder und Tabellen und der in ihnen gezogene Vergleich zwischen Bayern und den Ländern des „Nordeutschen Rechnerverbunds“ hinsichtlich
– CIP-Volumen und Zahl der Studierenden bzw.
– WAP-Volumen und Zahl der Wissenschaftler.
Die Auswertungen wurden für die Sitzung beim Wissenschaftsrat am 25.08.1998 erstellt, bei der es um die Standort(vor)entscheidung für den ersten (echten) nationalen Höchstleistungsrechner ging; sie spielten eine nicht unerhebliche Rolle bei der Befürwortung des bayerischen Vorhabens, diesen Rechner (HLRB I) vom Leibniz-Rechenzentrum München anschaffen und betreiben zu lassen.


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